freiberufliche Heilmasseurinnen
Ludwig Holovics
Christine Breyer-Dreislampl
gewerbliche Masseure
Petra Ebner

Heilmassage

 

klassische Massage

Indikationen

Moor

Fango

Wärmepackungen

 

Geschichte

Massieren ist eine tausende Jahre alte Technik - vielleicht so alt wie der Mensch in Gemeinschaften lebt. Wir finden Beschreibungen in allen alten Schriften der Medizin, in China und Indien ebenso wie im alten Ägypten.

Bei den Griechen galt die Gesundheit als das Geschenk der Götter; die Römer übernahmen viele Grundkenntnisse der Griechen und bauten die Bäderheilkunde mit Massagen und Salbungen aus. Heute gebräuchliche Anwendungen, als "klassische" oder "schwedische" Massage bekannt, werden auf den Begründer des Zentralinstitutes für Heilgymnastik und Massage in Stockholm P.H. Ling (1776 - 1839) zurückgeführt.

Unsere moderne Gesellschaft ist geprägt von Stress und Druck sowie von physischen und psychischen Belastungen. Das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung wird immer größer.
Die Massage kann diesen Bedürfnissen nachkommen. Massage ist keine Frage des Alters und sie sollte nicht nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es medizinisch-therapeutisch erforderlich ist, sondern vielmehr regelmäßig zur Gesundheitspflege und Entspannung.

Die "Königin der physikalischen Therapie", wie die Massage von dem Naturarzt Ulrich Abele bezeichnet wurde, ist heute die erste Wahl auch im Rahmen der Prävention.

Wir beraten Sie gerne!


Klassische Heilmassage

Durch spezielle sanfte Massagegriffe mit den Händen, - Streichen, Reiben, Kneten sowie Walken, Klopfen, Vibrieren werden Reize gesetzt, die lokal oder reflektorisch wirken.

Die Behandlung ist zielführend zur

  • Entspannung und Lockerung der Muskulatur
  • Schmerzlinderung
  • Förderung der Durchblutung
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Unterstützung des Abtransportes von Gift- und Schlackenstoffen aus dem Gewebe

Je nach Indikation kommen bestimmte Grifftechniken zur Anwendung. Die Massagegriffe dürfen keine Schmerzen verursachen, da die Muskulatur sonst in eine Abwehrspannung fällt und die Wirkung ausbleibt.

Wir kombinieren die Heilmassage mit sanften Techniken der Wirbelsäulen-, Gelenksbehandlungen, verschiedenen Packungen wie Moor, Fango und Heilerde. Warmes Sesamöl und Reibmassagen aus der ayurvedischen Medizin können ebenfalls in die Behandlung mit eingebaut werden.

Wir arbeiten nur mit ausgesuchten Naturölen/Cremen biologischer Herkunft.
(siehe "Ärzte und Links")


Indikationen

  • Steigerung des Allgemeinbefindens
  • Muskelverspannungen bedingt durch Fehlhaltungen im Nacken- und Rückenbereich
  • Spannungskopfschmerz
  • Verhärtete Muskulatur
  • Verkürzte Muskulatur

Moor

Moor und Kräuter sind Jahrtausende alte Heilmittel. Heilmoor besteht aus über 350 Pflanzen, Kräutern und Sträuchern die vor Jahrtausenden in Gewässern versunken sind.

Moor entsteht durch Verlandung von Wasserflächen. Unter Luftabschluss unterliegen die Pflanzenreste einem Umwandlungsprozess, der Vertorfung genannt wird. Die Liste der Inhaltsstoffe ist lang und reicht von anorganischen und organischen, verschiedenen Heilkräutern und Spurenelementen bis hin zu antibiotischen Stoffen. Huminsäuren geben dieser Heilerde die Farbe. Diese Säuren gelten beim Moor als wichtigster Wirkstoff.

Sie treten über die Haut mit dem Patienten in Austausch und es folgt eine umfangreiche Stimulation des vegetativen Nervensystems. Die Moorpackungen werden heiß angelegt, wodurch die eintretende Entspannung stark gesteigert wird. Die Moorpackung gibt konstant und langsam Wärme an den Körper ab.

Moortherapie und Wärmetherapie

Moor und der Körper haben etwa die gleichen Wärmeeindringungszahlen, das erklärt die hohe Temperaturverträglichkeit des Moores im Gegensatz zu Wasser und anderen Produkten. Moor kann mit höheren Temperaturen verwendet werden, die Wärme dringt tiefer ins Körpergewebe ein und erzeugt eine gleichmäßige Überwärmung, unabhängig von der unterschiedlichen Durchblutungssituation der einzelnen Körperregionen.

Erkrankte Körperregionen sind meist geringer durchblutet und eine Mooranwendung führt hier mehr Wärme zu als in gesunden Bereichen.

Anwendung

  • bei allen chronischen entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • bei allen Abnützungserscheinungen des Bewegungsapparates: Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Sehen, Bänder ….
  • Innere Medizin
  • Urologie
  • Gynäkologie
  • Dermatologie
  • Zahnheilkunde
  • Rehabilitationsmedizin



Fango

Fango kommt aus dem Italienischen und ist die Bezeichnung für heißen, geruchlosen Mineralschlamm der Vulkanerde, welcher nach alter Tradition im sog. "Euganeischen Becken" gereift ist. Der Schlamm steht dort in direktem Kontakt mit Sonnenlicht, Luft und Thermalwasser. Dieser Reifeprozess, der den Schlamm mit organischen Substanzen anreichert und ihn so erst zur Arznei werden läßt, ist laut Wissenschaft notwendig. Das brom -und jodhaltige Wasser spielt in diesem Prozess eine besondere Rolle.

Fangopackungen kommen vor allem zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und bei
Verspannungen zum Einsatz. Die den Säurehaushalt der Haut regulierende Wirkung kann sogar Linderung bei Schuppenflechte verschaffen.

Fango wird kalt, körperwarm oder heiß für Packungen oder Bäder verwendet. Durch diese angenehme Wärmebehandlung entsteht ein krampflösender Effekt in der Muskulatur, bessere Durchblutung des Gewebes und in weiterer Folge Stoffwechselanregung.

Fango dient zur Unterstützung bei vielen Behandlungen

Anwendung

Behandlung vor allem bei Muskel-, Gelenks-, und Rheumabeschwerden

  • Bandscheibenbeschwerden
  • Gicht
  • Ischias
  • Hexenschuss
  • Verspannungen
  • Prellungen
  • Zerrungen
  • Verstauchungen

weiters bei chronisch entzündlichen Prozessen des Verdauungs- und des Urogenitaltraktes

Bei Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Venenerkrankungen sowie Blutungsneigung sollte man auf Fangopackungen verzichten, da der starke Wärmereiz sich nachteilig auswirken könnte!


Wärmepackungen

Wir verwenden Wärmepackungen wann immer es angezeigt erscheint in Ergänzung zu jeder Therapieform. Um Wickel, Moor oder Fango zu erwärmen ebenso wie um verspannte Bereiche sanft zu erwärmen und für eine weitere Behandlung zugänglich zu machen.